Die evangelische Katharinenkirche wurde 1616 als Friedhofskirche beim Friedhof außerhalb der Stadtmauer erbaut. Sie zeigt die späteste Form der Gotik.
Heute liegt sie direkt neben der B 29.
Jeweils am ersten Sonntag im Monat wird dort während der Sommermonate um 9.00 Uhr der Gemeindegottesdienst gefeiert.
1544 wurde ein neuer Friedhof unmittelbar außerhalb der Stadtmauer angelegt. Seitdem werden dort die verstorbenen Bopfinger Bürger begraben.
Als nach dem 2. Weltkrieg die Einwohnerzahl der Stadt stark anstieg, musste wieder ein neuer Friedhof eröffnet werden, wodurch der bisherige evangelische Friedhof zum alten Friedhof wurde.
Seit 1970 gab es auf dem alten Friedhof nur noch wenige Beisetzungen von Urnen in vorhandenen Familiengräbern. Dadurch sind viele der alten Gräber erhalten geblieben. Sie sind ein Denkmal der Bopfinger Stadtgeschichte und ein Museum der Grabmalkultur vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Inzwischen ist der Friedhof jedoch wieder aktiviert. Evangelische und katholische Gemeindeglieder können sich in neuen Urnengräbern beisetzen lassen.
Der besondere Charakter des Friedhofs mit seinen alten Grabsteinen soll auch in Zukunft erhalten werden.